Es ist nun 5 Jahre her, dass die Karnevalsgesellschaft Spönnradsbeen Hardt die Patenschaft für den Spinnerbrunnen auf dem Hardter Marktplatz übernommen hat.

Dieses Wahrzeichen der Hardter stand nämlich auf der „Schließliste“ der Mönchengladbacher Politik, die sich mit diversen Wasserspielen in der Stadt befasst hat.

Der Hardter Brunnen stand genau wie die „Pferdetränke“, so der Name des Brunnens vor der Rheindahlener Kirche vor dem Aus.

Aus der „Pferdtränke“ ist nun ein Blumenbeet geworden und die Rheindahlener kommen nicht mehr in den Genuß, bei strahlenden Sonnenschein am Brunnen zu sitzen und das Wasserspiel zu genießen.

Anders in Hardt. Durch die Bereitschaft der Hardter Narren, diesen Brunnen vor dem Aus und eventuellen Abriss durch eine Patenschaft zu retten, konnte das Wahrzeichen erhalten bleiben.

Nur die Strom- und Wasserkosten, sowie Wartung der Pumpe, müssen die Karnevalisten aus der eigenen Tasche mit viel Idealismus zahlen. Denn das Umfeld muss schließlich auch gepflegt und der Brunnen von Winterspuren gereinigt werden.

Um diese Kosten nicht aus der Kasse zu leisten hat man sich entschlossen, dieses Geld im Rahmen eines Brunnefestes zu verdienen.

Damit aber der Spaß an diesem Tag nicht zu kurz kommt wurde eigens das Schubkarrenrennen dazu aus dem karnevalistischen Kalender herausgenommen und auf dem 1. Mai, den alljährlichen Termin der Brunnensaisoneröffnung zu verlegen.

Nun liegt es aber an der Hardter Bevölkerung und den Vereinen, die KG beim Erhalt des Wasserspiels zu unterstützen indem das Fest besucht wird und das genügend verzehrt wird, um die Kosten ein zu fahren.

Hier also die Bitte der Hardter Jecken: „Nehmt am Brunnenfest und am Schubkarrenrennen am ersten Mai zahlreich teil, damit der Brunnen noch lange erhalten bleibt.“

Hier möchten die Hardter beweisen, dass sie mit vereinten Kräften etwas erhalten können, was die Stadt abgestoßen hat.

Am 1. Mai ab 11:11 Uhr hat nun jeder die Gelegenheit die Spönnradsbeener dabei zu unterstützen.

Strafkompanie

Nach der 5. Jahreszeit ist vor dem Schützenfest.

Die Strafkompanie bereitet sich auf den nächsten Einsatz vor.

Am 14.04.2018 wurde der Gruppenkönig, der die Kompanie durch die schwere und anstrengende Zeit führen wird, durch ein kompliziertes Verfahren ermittelt.

Ziel ist es, einen mit Kreide auf einer Tafel gemalten Vogel mit einem Besenstiel, an dessen Spitze ein Schwamm angebracht ist, wegzuwischen. Jedem Kameraden, der nach einer festgelegten Reihenfolge dran ist, werden die Augen verbunden, mehrmals im Kreis gedreht und mit voraus gestrecktem Besenstiel zur Tafel geschickt. Es darf immer nur ein Wisch durchgeführt werden.

Derjenige, der den letzten Kreidepunkt des Vogels auf der Tafel putzt, hat es geschafft und ist Gruppenkönig. Die Kameraden, die vor und nach dem Gruppenkönig geputzt haben, sind seine Minister.

Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr. Mit reaktivierten Kameraden, die sich schon im Ruhestand befunden haben feiern wir unser 5x11 jähriges Jubiläum.

Der neue Gruppenkönig 2018:

Reiner Maßen mit seinen Ministern Michael Bereths (links) und Wolfgang Jaspers (rechts).